Biografie
Sophie Branson ist eine britisch-schweizerische Violinistin, die 2006 in Tokio geboren wurde. Ab September 2026 wird sie ihr Bachelorstudium bei Prof. Svetlana Makarova an der HEMU Lausanne aufnehmen. Seit ihrem vierten Lebensjahr wurde sie in der Violinklasse von Liana Tretiakova an der Zakhar Bron School of Music in Zürich ausgebildet und studiert seit 2021 bei Prof. Zakhar Bron an dessen Akademie in Interlaken.
Im Alter von neunzehn Jahren ist Sophie Preisträgerin des Wieniawski- und Lipinski-Wettbewerbs in Polen (2024) sowie des Wettbewerbs „In Memory of David Oistrakh“ (2023). Darüber hinaus gewann sie zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe als Solistin und Kammermusikerin, darunter die Zurich Youth Classical Competition 2026 sowie den Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb (SJMW) in den Jahren 2026, 2021 und 2019.
Im Jahr 2022 gab Sophie ihr Debüt in der Tonhalle Zürich und interpretierte Mozarts Violinkonzert G-Dur KV 216 mit dem Zürcher Symphoniker. 2025 kehrte sie in die Tonhalle zurück und trat sowohl mit der Bodensee Philharmonie mit dem Violinkonzert von Brahms als auch mit den Zürcher Symphonikern mit Mendelssohns Violinkonzert auf.
Bereits 2021 wurde sie als aktive Teilnehmerin zu den Meisterkursen der Kronberg Academy in die Klasse von Prof. Pavel Vernikov aufgenommen. In den Jahren 2023 und 2026 erhielt sie Vollstipendien für die Kurse der Musikakademie in Liechtenstein bei Prof. Latica Honda-Rosenberg und Prof. Ingolf Turban.
Zu den Höhepunkten der Saison 2025/2026 zählen Auftritte als Solistin mit der Bodensee Philharmonie in Mozarts Sinfonia concertante, mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim in Mendelssohns Violinkonzert sowie ein Duo-Recital in der Tonhalle Zürich.
Bereits im Alter von acht Jahren wurde Sophie Preisträgerin des internationalen Wettbewerbs „Crescendo“ in Genf und gab ihr Debüt als Solistin mit dem Kammerorchester Soloists of Neuchâtel unter der Leitung von Sergei Ostrovsky mit Bachs Violinkonzert a-Moll. Im selben Jahr trat sie mit dem Philharmonischen Orchester Pskow unter der Leitung von Arif Dadashev als Solistin auf und interpretierte Konzerte von Bach und Vivaldi.
Seither konzertiert Sophie regelmäßig mit Symphonie- und Kammerorchestern wie den Zürcher Symphonikern, der Bodensee Philharmonie, dem National Philharmonic Orchestra of Moldova, der Camerata Tchaikovsky und der Sinfonietta Sofia. Ihr Repertoire umfasst Violinkonzerte von Bach, Brahms, Bruch, Mendelssohn, Mozart, Wieniawski und Sibelius sowie virtuose Werke von Wieniawski, Sarasate, Tschaikowsky, Strawinsky und Waxman.
Seit 2021 spielt Sophie auf einer Violine des Geigenbauers Stefan Peter Greiner.