Biografie
Yiqi Chen wurde im Dezember 2007 in Shenzhen, China, geboren und begann im Alter von sieben Jahren mit dem Cellounterricht bei Gu Enwei. Mit zehn Jahren gab er sein Debüt beim „Cello Family“-Festival in Busan, Südkorea, wo er als Nachwuchs-Wunderkind gefeiert wurde. Im Alter von elf Jahren begann er sein Studium bei Professor Mingqing Yu (Präsident der Cello-Gesellschaft der Chinesischen Musikervereinigung) und wurde mit Bestnoten direkt in die fünfte Klasse der angeschlossenen Grundschule des Zentralen Musikkonservatoriums in Peking aufgenommen. Mit dreizehn Jahren wechselte er an die angeschlossene Mittelschule, wo er die höchsten Aufnahmeprüfungsnoten seines Hauptfachs erzielte und während seines gesamten Studiums den ersten Platz beibehielt. Mit vierzehn erhielt er eine Empfehlung eines Maestros, um an der Gnessin-Spezialmusikschule in Moskau zu studieren. Im Jahr 2023 studierte er Cello bei Professor Ivan Monighetti, und 2024 begann er sein Studium am Queen Sofía School of Music in Madrid. Im Alter von sechzehn Jahren präsentierte er im Shenzhen Poly Theater das Musikprojekt „I Artist – My Journey in Learning“, bei dem er erstmals öffentlich Kinder unterrichtete.
Von 2023 bis 2025 wurde er durch eine weltweite Auswahl zu den Streich-Meisterkursen des Gstaad Music Festival eingeladen und trat dort gemeinsam mit Professor Ivan Monighetti in der Kammermusik auf. Im Jahr 2024 wurde er für die 28. Morningside Music Bridge in den Vereinigten Staaten ausgewählt und spielte im Höhepunktkonzert der Veranstaltung.
Während seiner zehnjährigen Cellostudien erhielt Yiqi Chen künstlerische Impulse von zahlreichen bedeutenden Musikern, darunter Lynn Harrell, Ronald Leonard, Laurence Lesser, Hans Jørgen Jensen, Maciej Kulakowski, Martti Rousi, Philippe Muller, Michel Strauss, Michaela Fukacová, Clara Minhye Kim, Liwei Qin und Sol Gabetta. Musikkritiker internationaler Wettbewerbe lobten sein Spiel: „Dieser junge Musiker verfügt nicht nur über einen unverwechselbaren, kristallklaren und transparenten Klang sowie außergewöhnliches Talent und hervorragende Technik, sondern seine Darbietungen zeichnen sich auch durch elegante musikalische Linien aus, die völlig frei von jeglicher Effekthascherei sind.“