Biografie
Die brillante Virtuosität von Roman Simovic und seine scheinbar angeborene Musikalität, getragen von einer grenzenlosen Vorstellungskraft, haben ihn auf alle Kontinente geführt. Er trat auf vielen der bedeutendsten Bühnen der Welt auf, darunter die Carnegie Hall, der Große Saal des Tschaikowski-Konservatoriums in Moskau, die Mariinsky Hall in St. Petersburg, das Grand Opera House in Tel Aviv, die Victoria Hall in Genf, der Rudolfinum-Saal in Prag, die Barbican Hall in London, das Arts Centre in Seoul, die Grieg Hall in Bergen sowie die Rachmaninow-Halle in Moskau – um nur einige zu nennen.
Roman Simovic wurde bei zahlreichen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter beim „Premio Rodolfo Lipizer“ (Italien, 1. Preis sowie Gewinner von 12 Publikumspreisen), beim Sion-Valais Wettbewerb (Schweiz), beim Yampolsky Violin Competition (Russland) sowie beim Henryk Wieniawski Violin Competition (Polen). Diese Erfolge zählen ihn zu den führenden Geigern seiner Generation.
Als Solist trat Roman mit einigen der weltweit führenden Orchester auf, darunter das London Symphony Orchestra, das Mariinsky Theatre Symphony Orchestra, das Teatro Regio Torino, Symphony Nova Scotia (Kanada), das Franz Liszt Chamber Orchestra (Ungarn), Camerata Bern (Schweiz), Camerata Salzburg (Österreich), das CRR Chamber Orchestra (Türkei), die Poznan Philharmonie, die Prague Philharmonia, das North Brabant Orchestra (Niederlande), RTE Madrid, das OSESP São Paulo sowie die Academy of St Martin in the Fields – unter Dirigenten wie Valery Gergiev, Antonio Pappano, Daniel Harding, Gianandrea Noseda, Kristian Järvi, Sir Simon Rattle, Jirí Belohlávek, Pablo Heras-Casado, Nikolaj Znaider, Thomas Søndergård, Nuno Coelho und Jaime Martín, um nur einige zu nennen.
Als gefragter Künstler wurde Roman Simovic zu zahlreichen renommierten Festivals eingeladen und tritt dort regelmäßig auf, darunter das Verbier Festival, das White Nights Festival in St. Petersburg, das Trans-Siberian Art Festival von Vadim Repin, das Easter Festival von Valery Gergiev in Moskau, das Dubrovnik Summer Festival in Kroatien, Kotor Art in Montenegro, die BEMUS- und NOMUS-Festivals in Serbien, das Sion Valais Festival in der Schweiz, das Bergen Festival in Norwegen, das Moscow Winter Festival in Russland, das Portogruaro Festival in Italien sowie das Granada Music Festival in Spanien. Dabei arbeitete er mit bedeutenden Künstlern wie Leonidas Kavakos, Yuja Wang, Gautier Capuçon, Mischa Maisky, Shlomo Mintz, François Leleux, Itamar Golan, Simon Trpceski, Janine Jansen, Julian Rachlin, Pablo Ferrández, Vadim Repin, Evgeny Kissin, Antoine Tamestit, Antonio Meneses und Nikolai Lugansky zusammen.
Roman Simovic ist Gastprofessor für Violine an der Royal Academy of Music in London und verfügt über umfangreiche pädagogische Erfahrung. Er gab Meisterkurse in den USA, Großbritannien, Südkorea, Japan, Australien, Italien, Schweden, der Schweiz, Serbien, Montenegro und Israel sowie beim Verbier Festival, wo er regelmäßig als Solist mit Orchester, als Kammermusiker und als Recitalist auftritt.
Roman Simovic hat eine umfangreiche Diskografie veröffentlicht. Besonders hervorzuheben sind vier CDs mit dem LSO String Orchestra, die er für das Label LSO Live dirigierte, sowie eine Aufnahme der 24 Paganini-Capricen für Violine solo. Im November 2024 veröffentlichte LSO Live eine neue CD mit Roman Simovic als Solisten mit dem Violinkonzert von Miklós Rózsa sowie Béla Bartóks Violinkonzert Nr. 2, begleitet vom London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Simon Rattle und Kevin John Edusei. Die nächste Veröffentlichung, geplant für 2025, umfasst die sechs Sonaten für Violine solo von Eugène Ysaÿe.
Im Jahr 2024 trat Roman als Solist auf Tournee mit dem São Paulo State Orchestra (OSESP) auf, spielte unter der Leitung von Thierry Fischer beim Eröffnungskonzert des Musikfest Berlin im Großen Saal der Berliner Philharmonie sowie bei Festivals in Edinburgh, São Paulo, Granada, Tübingen, Hannover und weiteren Städten. In Spanien spielte er das Doppelkonzert von Brahms für Violine und Violoncello gemeinsam mit Pablo Ferrández unter der Leitung von Nuno Coelho, außerdem trat er als Solist mit dem Liszt Chamber Orchestra, dem Symphony Orchestra of Asturias (Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias) und weiteren Orchestern auf.
Seit 2010 ist Roman Simovic Konzertmeister des London Symphony Orchestra.
Roman Simovic spielt eine Antonio-Stradivari-Violine aus dem Jahr 1709, die ihm großzügig von Jonathan Moulds als Leihgabe zur Verfügung gestellt wurde.