Clara Schlotz
Violoncello

Biografie

Clara Schlotz wurde am 9. August 2004 in Lausanne, Schweiz, geboren. Im Alter von sieben Jahren begann sie mit dem Cellospiel bei Martin Reetz am Konservatorium Lausanne. Clara ist mehrfache Preisträgerin des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs, bei dem sie mehrere Erste Preise mit Auszeichnung sowohl in der Solo- als auch in der Kammermusik-Kategorie erhielt.

2018 erhielt sie den SUISA-Preis für ihre Interpretation von Dolcissimo, dem Schlusssatz aus Das Buch des lettischen Komponisten Peteris Vasks. 2023 erwarb sie zudem ein Klavierdiplom. Im selben Jahr gewann sie den Zweiten Preis ex æquo beim Concours d’Interprétation de Lausanne. Regelmäßig tritt sie in Recitals auf, unter anderem beim Lavaux Classic, im Classeek Showroom in Aubonne mit Gautier Capuçon und beim Week-end musical de Pully.

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Clara war 2021 und 2022 Mitglied des Verbier Festival Junior Orchestra, wo sie unter anderem mit James Gaffigan sinfonisches und Opernrepertoire spielte. Seit 2023 gehört sie dem Verbier Festival Orchestra an und musizierte unter der Leitung von Dirigenten wie Klaus Mäkelä, Antonio Pappano, Vassily Petrenko, Sir Simon Rattle, Charles Dutoit und Lahav Shani. Mit letzterem hatte sie die Ehre, das berühmte Cellosolo im Zweiten Klavierkonzert von Brahms gemeinsam mit Pianist Alexandre Kantorow zu spielen. 2025 wird sie erneut beim Verbier Festival auftreten und zugleich ihr Debüt mit dem Gustav Mahler Jugendorchester unter der Leitung von Manfred Honeck geben. 2022 wurde sie eingeladen, beim Festival Herbst im Helferei in Zürich gemeinsam mit Bruno Delepelaire, Solocellist der Berliner Philharmoniker, sowie Thomas Grossenbacher und seinen Studierenden aufzutreten. Sie nahm an Meisterkursen mit renommierten Musiker:innen wie Frans Helmerson, Jean-Guihen Queyras, Edgar Moreau, Reinhard Latzko, Bruno Delepelaire, Daniel Müller-Schott und Anastasia Kobekina teil (letzteren organisierte sie zudem mit). Seit September 2023 studiert Clara in der Klasse von Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), wo sie ihren Bachelor in Violoncello Performance absolviert.

Im Mai 2024 nahm sie am Hellensmusic Festival in England teil, wo sie in Cello- und Kammermusik-Meisterkursen mit Bruno Delepelaire, Maya Iwabuchi und Matthew Hunt arbeitete. Im Oktober 2024 wurde Clara eingeladen, als Aushilfe mit den Berliner Philharmonikern in einem Programm mit Werken von Busoni und Debussy unter der Leitung von Sakari Oramo und mit Kirill Gerstein als Solist zu spielen. Im selben Monat begann sie außerdem als Aushilfe im Orchester der Oper Zürich, wo sie in Erich Korngolds Die Tote Stadt unter der Leitung von Lorenzo Viotti auftrat.

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