Biografie
Mira Marie Foron wird als Musikerin mit einem Talent beschrieben, das „weit über bloße technische Brillanz hinausgeht“. Bereits im Alter von 14 Jahren gab sie ihr Debüt in der Zürcher Tonhalle mit Mendelssohns Violinkonzert. Anschließend wurde sie ausgewählt, Deutschland beim Wettbewerb Eurovision Young Musicians zu vertreten. Sie trat unter anderem in der Berliner Philharmonie, der Hamburger Elbphilharmonie, der Stuttgarter Liederhalle, dem Konzerthaus Dortmund, dem Wiener Konzerthaus, dem Salzburger Festspielhaus, der Gothenburger Konzerthalle, der Usher Hall sowie beim Copenhagen Summer Festival auf.
Zu ihren zahlreichen solistischen Konzertengagements zählen Auftritte mit dem BBC Orchestra, der Rostocker Philharmonie, dem National Symphony Orchestra of Ukraine, dem Philharmonischen Orchester Baden-Baden, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und den Dortmunder Philharmonikern. Im Jahr 2022 gab sie ihr Debüt-Recital beim Mecklenburg-Vorpommern Festival. 2023 war sie beim Gezeitenfestival, beim Krzyzowa Music Festival sowie beim Verbier Festival zu Gast. 2024 konzertierte Mira beim Festival International in Colmar, beim renommierten Festival de Musique in Menton sowie in einem Klaviertrio auf Schloss Elmau mit Gautier Capuçon. Zudem debütierte sie mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz unter Marcus Bosch, mit dem Sarajevo Philharmonic Orchestra unter Evan Alexis Christ sowie mit dem Staatsorchester Stuttgart unter Cornelius Meister mit Schostakowitschs erstem Violinkonzert.
2025 sprang Mira kurzfristig für Viktoria Mullova ein und spielte Beethoven mit dem Pannon Philharmonic Orchestra. Im Sommer folgten Recitals beim Ammer Serenade Klassikfestival, beim Krzyzowa Festival im Klaviertrio mit Gil Kalish, beim Festival Classique de la Ville Charlotte, beim Vigo Festival 430 in Spanien sowie beim Festival Stuttgart Bad Cannstatt. Im Winter war sie mit dem Haydn Orchestra Bozen auf Tournee, dirigiert von ihrem Bruder Nicolò Foron, und kehrte auf Einladung von Cornelius Meister und dem Staatsorchester Stuttgart in die Liederhalle Stuttgart zurück. 2026 spielte Mira das Neujahrskonzert in der Tonhalle Zürich mit Tschaikowsky. Geboren in eine Musikerfamilie in Stuttgart, begann Mira im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel. Im selben Jahr wurde sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik Hannover aufgenommen. Derzeit studiert sie bei Julia Fischer am Musikhochschule Münchnen.
Auf Einladung von Anne-Sophie Mutter trat Mira als Mitglied von „Mutter’s Virtuosi“ bei deren Jubiläumskonzerten im Rahmen der Salzburger Festspiele sowie im Festspielhaus Baden-Baden auf. Sie ist Stipendiatin und Botschafterin der Deutschen Stiftung Musikleben sowie der Mozart Gesellschaft Dortmund. Zudem ist Mira Preisträgerin der Gautier-Capuçon-Stiftung in Paris.