Biografie
Cecilia Novella Genovés, geboren 2005, begann ihren Violinunterricht bei Sergio Gil Gomes. Von 2016 bis 2021 absolvierte sie ihre professionelle Ausbildung am Conservatorio Profesional de Música José Manuel Izquierdo in Catarroja (Valencia) und schloss ihre Studien in der Klasse des renommierten Pädagogen Jesús Plaus Durá ab. Darüber hinaus erhielt sie Unterricht bei Mikhail Spivak, Konzertmeister des Orchesters der Comunidad Valenciana am Palau de les Arts. Seit 2023 studiert sie in der Telefónica-Violinklasse der Escuela Superior de Música Reina Sofía bei Zakhar Bron.
Im Studienjahr 2021/22 erhielt Cecilia ein Stipendium des Programms Liceu Junior der Ferrer-Salat-Stiftung in Barcelona und besuchte Meisterkurse bei Corrado Bolsi am Conservatori del Liceu. Im Jahr 2021 wurde sie von der valencianischen Bildungsbehörde mit dem Premio Profesional Autonómico de Música de Cámara ausgezeichnet. Zudem gewann sie den 1. Leonel Morales & Friends International Violin Competition sowie den 2. Álvaro Pareja Martínez Young Performers Competition.
Kammermusik nimmt einen zentralen Platz in ihrem musikalischen Leben ein. Mit ihrem Streichquartett gewann sie Preise beim IX Concurso Nacional de Música de Cámara Ciudad de Burriana-Castellón (2019) sowie beim XIII Concurso de Música de Cámara de Alzira. Darüber hinaus tritt sie regelmäßig in einem Klaviertrio auf und interpretiert ein breites Repertoire von Haydn, Beethoven, Schubert, Mendelssohn und Brahms bis hin zu Granados.
Cecilia besuchte Meisterkurse in Spanien, Frankreich, Großbritannien und Island bei bedeutenden Künstlern und Pädagogen wie Abel Tomàs (Cuarteto Casals), Lina Tur Bonet, Lilja Hjaltadóttir, Svetlana Makarova, Pavel Vernikov, Zakhar Bron, Miriam Fried, Ana Chumachenco, Mihaela Martin und Ulf Wallin. Im Bereich Kammermusik arbeitete sie unter anderem mit Marta Gulyás, Heime Müller und Ralf Gothóni zusammen.
Im August 2019 nahm sie an der VII. Internationalen Harpa Music Academy in Reykjavík teil, wo sie Kammermusik- und Orchesterrepertoire unter der Leitung von Eugene Drucker erarbeitete. Bereits 2018 und 2019 wurde sie eingeladen, bei der IN-Gala der Grupo Sifu im Gran Teatre del Liceu in Barcelona aufzutreten. 2021 folgte ein Auftritt im Teatro Real in Madrid unter der künstlerischen Leitung des Geigers Oriol Saña.
Im November 2019 wurde Cecilia für das Nachwuchsprogramm Proyecto Talentos der Orquesta Sinfónica de Madrid ausgewählt. Dort arbeitete sie eng mit den Musikern des Orchesters zusammen und trat sowohl im Teatro Real als auch im Auditorio Nacional auf.
Im August 2021 wurde sie als Erste Geigerin in das Young Concertgebouworkest der Royal Concertgebouw Orchestra Academy aufgenommen. Im Rahmen dieses europaweiten Förderprogramms erarbeitete sie unter der Leitung von Daniel Harding ein anspruchsvolles Orchesterprogramm, das anschließend im Großen Saal des Royal Concertgebouw Amsterdam sowie in der Kölner Philharmonie aufgeführt wurde.
2023 war Cecilia Konzertmeisterin des Verbier Festival Junior Orchestra beim Verbier Festival unter der Leitung von James Gaffigan. Bereits 2020 trat sie als Solistin mit dem Violinkonzert e-Moll von Felix Mendelssohn auf. Im Jahr 2024 interpretierte sie gemeinsam mit dem Geiger Jacobo Christensen das Doppelkonzert für zwei Violinen d-Moll BWV 1043 von Johann Sebastian Bach.
Sie nahm außerdem an den Encuentros de Música y Academia de Santander teil und gab dort mehrere Konzerte in verschiedenen Städten Kantabriens. 2024 wirkte sie bei der sechsten Ausgabe des Internationalen Festivals für Klassische Musik Ibiza Concerts unter der Leitung von Linus Roth mit und trat in einem Kammermusikkonzert gemeinsam mit William Youn und Nils Mönkemeyer auf.
Im Jahr 2025 war Cecilia Teilnehmerin des Moritzburg Festivals und erhielt zudem die Gelegenheit, beim Festival Young Classic Europe in Passau aufzutreten. Damit gehört sie zu einer vielversprechenden Generation junger Geigerinnen, die sowohl als Solistin als auch als engagierte Kammermusikerin internationale Aufmerksamkeit auf sich zieht.